Anbieter: TUGA Chemie
Biker's Super-Teufel® Motorradreiniger
Beschreibung
Komplette Motorradwäsche in einem Durchgang mit dem Biker's Super-Teufel von TUGA Chemie
Was ist der Biker's Super-Teufel? Ein alkalischer, säurefreier Motorradreiniger von TUGA Chemie, der Kettenfett, Ölfilm, Bremsstaub, Insektenreste und Straßenstaub in einem Arbeitsgang löst. Eine Flasche für Verkleidung, Rahmen, Felgen, Motorblock, Kettensatz und Auspuff — keine fünf verschiedenen Spezialreiniger, keine Mehrfacheinwirkzeiten. Nicht für matte Lackierungen ohne Vortest, nicht für offene Lager oder ungeschützte Elektronik, nicht auf heißen Motorteilen.
TUGA Chemie Biker's Super-Teufel Motorradreiniger ist der pragmatische Allrounder für die wöchentliche Motorradwäsche und die große Saison-Grundreinigung. Die alkalische Formulierung bindet fettige Verschmutzungen chemisch, lockert Insektenproteine und lässt sich nach drei bis fünf Minuten Einwirkzeit rückstandsfrei abspülen. Der Kernvorteil liegt nicht in maximaler Aggressivität einzelner Substanzen, sondern in der breiten Materialverträglichkeit — Lack, Klarlack, Aluminium, Chrom, Kunststoff, Gummi, pulverbeschichtete Rahmen und die meisten Dekore werden gleich sicher behandelt.
- Ein Reiniger für die gesamte Maschine, kein Arsenal an Spezialmitteln. Der Biker's Super-Teufel ersetzt im Normalfall den separaten Felgenreiniger, den Kettenreiniger und den Insektenentferner. Das spart Platz im Werkstattregal, Zeit am Bike und Geld beim Nachkauf. Für extreme Fälle — eingebrannter Kettenspray nach 5000 Kilometern oder Flugrost am Motorblock — ist ein Spezialprodukt weiterhin sinnvoll, aber 90 Prozent der normalen Motorradpflege deckt dieser eine Reiniger vollständig ab.
- Alkalische Lösekraft ohne Säureschäden an Aluminium. Im Gegensatz zu stark säurehaltigen Felgenreinigern greift der Biker's Super-Teufel Aluminium nicht an, selbst bei etwas längerer Einwirkzeit. Gerade bei offenem Motorblock und blanken Gabelholmen ist das entscheidend. Wer schon einmal graue Flecken auf poliertem Aluminium nach einem falschen Felgenreiniger gesehen hat, weiß warum die Säurefreiheit hier mehr zählt als der allerletzte Schmutzpartikel.
- Zwei Gebinde für jede Nutzungsfrequenz. Die 1-Liter-Sprühflasche mit rotem Trigger ist die Standardausrüstung für Privatnutzer mit ein bis zwei Motorrädern. Der 5-Liter-Kanister mit Tragegriff-Verschluss ist der effiziente Arbeitsvorrat für Werkstätten, Rennteams oder Sammler mit fünf und mehr Fahrzeugen. Eine 1-Liter-Flasche reicht bei normaler Verdünnung und einem mittelgroßen Naked Bike für rund acht bis zwölf Komplettwäschen.
Praxistipp von Detailing1: Der häufigste Fehler beim Motorradwaschen ist das Einsprühen auf der heißen Maschine direkt nach der Ausfahrt. Das Wasser im Reiniger verdampft an heißen Motorteilen sofort, übrig bleibt eine konzentrierte Alkalikruste, die matte Flecken an eloxierten Teilen und Klarlack verursacht. Lass das Motorrad nach der Fahrt mindestens dreißig Minuten abkühlen, stell es am besten in den Schatten und spüle zuerst mit klarem Wasser grob vor. Erst dann kommt der Biker's Super-Teufel auf die kalten Oberflächen. Von unten nach oben arbeiten, damit die dreckige Lauge nicht über bereits gereinigte Flächen läuft und Streifen zieht.
Vorspülen. Einsprühen. Drei Minuten warten.
Die Anwendung ist einfach und verzeiht wenig Schlamperei am Anfang. Motorrad in den Schatten stellen, mit klarem Wasser von unten nach oben grob vorspülen, um losen Straßenstaub und Insektenreste schon mal wegzuschwemmen. Schlüssel in Zündung umdrehen oder Seitenständer absichern, damit das Bike stabil steht. Sensible Bereiche wie Luftfilter, offene Kette im Sportbetrieb oder freiliegende Stecker mit einem Lappen abdecken.
Biker's Super-Teufel pur aus der 1-Liter-Flasche oder als Gebrauchslösung 1:3 bis 1:5 aus dem 5-Liter-Kanister flächig aufsprühen. Drei bis fünf Minuten einwirken lassen, bei starker Verschmutzung bis zu acht Minuten. In der Einwirkzeit darf der Reiniger nicht antrocknen — an warmen Tagen in der Sonne wird aus fünf Minuten schnell eine Krise. Bei Bedarf ein zweites Mal leicht nachbenetzen.
Nach der Einwirkzeit mit einem weichen Detailing-Pinsel oder einer weichen Schwammseite dort nacharbeiten, wo der Schmutz besonders hartnäckig sitzt — Kettenglieder, Ritzelbereich, hintere Schwinge. Keine harte Bürste, keine Stahlwolle. Anschließend gründlich mit klarem Wasser von oben nach unten abspülen, bis das Wasser klar und schaumfrei abläuft. Danach trocknen wischen oder mit Druckluft abblasen, gerade an elektrischen Kontakten und Bremsscheiben.
Nach der Wäsche die Kette neu schmieren — der alkalische Reiniger zieht etwas Kettenfett mit. Das ist kein Fehler, sondern normal und gewollt, weil der Biker's Super-Teufel auch Altfett und Straßenschmutz aus den Gliedern holt. Wer darauf verzichtet, riskiert Rost und erhöhten Verschleiß am Kettensatz innerhalb weniger hundert Kilometer.
Die Bremsscheiben sind ein weiterer Punkt, der oft vergessen wird. Alkalische Rückstände auf Bremsscheiben führen beim ersten Bremsmanöver nach der Wäsche zu einem reduzierten Reibwert und können in Einzelfällen Bremsbeläge verglasen. Nach dem Abspülen die Scheiben mit einem sauberen Mikrofasertuch trocken wischen und bei der ersten Ausfahrt bewusst eine kurze Einbremsphase einlegen, bevor du die Maschine volle Bremsleistung abverlangst. Das ist Standard-Werkstattpraxis und dauert zehn Sekunden.
Nicht auf matt. Nicht auf heiß. Nicht auf offene Lager.
Matte und satinierte Lackierungen brauchen vorher einen Test an verdeckter Stelle, etwa am inneren Heckrahmen oder an einer Stelle unter dem Sitz. Der alkalische Charakter kann bei empfindlichen Matt-Klarlacken mit der Zeit die Oberflächenstruktur leicht angreifen und nach wiederholter Anwendung Glanzstellen hinterlassen. Für unbeschichtete Naturbelagleder am Sitz oder Ledergriffe ebenfalls nur verdünnt anwenden und sofort mit klarem Wasser nachspülen.
Offene Radlager, Steuerkopflager ohne Dichtung und ungeschützte Elektronik sind tabu. Wasser mit alkalischem Reiniger findet jeden kleinsten Spalt und kann schlimmstenfalls Korrosion am Innenring eines Lagers auslösen. Stecker an Zündkerzen, offene Sicherungskästen und freiliegende Elektronik beim Motocross oder Enduro mit einem Lappen abkleben. Am besten Motorrad niemals direkt mit dem Hochdruckreiniger in diese Bereiche strahlen — das ist eine Grundregel beim Motorradwaschen, unabhängig vom Reiniger.
Nicht einsetzen darfst du das Mittel direkt nach der Ausfahrt auf heißem Motor. Auspuffkrümmer und Zylinderkopfbereich sind nach einer Alpenfahrt schnell über 150 Grad heiß. Jeder Reiniger würde dort sofort antrocknen und unschöne Kruste hinterlassen. Warten bis die Maschine handwarm ist, vorspülen, dann erst arbeiten.
Der Allrounder für Wochenwäsche und Saisonstart
Biker's Super-Teufel passt zu allen, die regelmäßig fahren und ihr Motorrad wöchentlich bis zweiwöchentlich pflegen wollen, ohne dafür einen ganzen Reinigerschrank aufzubauen. Für Pendler mit Naked Bike oder Tourer, für Sporttourer mit vielen Kilometern in gemischter Witterung und für Sammler mit mehreren Maschinen ist das die pragmatische Einsteigerlösung. Werkstätten nutzen ihn als Standardprodukt für die Endabnahme-Wäsche vor der Übergabe an den Kunden.
Weniger sinnvoll ist er, wenn deine Maschine ausschließlich bei trockener Witterung gefahren wird, kaum Kettenfett oder Straßenstaub aufnimmt und du nach jeder Ausfahrt nur kurz mit Tugalin über Scheiben und Klarlack gehst. In dem Fall reicht ein Quick-Detailer und eine Glaspflege, der Allrounder ist dafür überdimensioniert. Für Concours-Pflege an Oldtimer-Maschinen oder edle Klassiker mit originalem Lack ist ebenfalls ein milderes pH-neutrales Shampoo die bessere Wahl, ergänzt durch gezielte Spezialreiniger dort, wo es nötig wird.
Ein weiterer sinnvoller Einsatzfall ist die Saisonstart-Grundreinigung nach der Winterpause. Wer sein Motorrad über den Winter eingelagert hat, holt es im Frühjahr meist mit einer Schicht Staub, vielleicht leichten Flugrostanflügen an Aluminium und Kettenglied-Verharzungen aus der Garage. Der Biker's Super-Teufel löst diese Schicht in einem Durchgang und bringt die Maschine optisch in den Zustand zurück, in dem sie im Herbst eingemottet wurde. Anschließend Kette neu schmieren, Lack mit Versiegelung oder Tugalin nachbehandeln, fertig für die erste Ausfahrt.
Ein letzter Punkt zur Entscheidung zwischen 1 Liter und 5 Litern: Die 1-Liter-Sprühflasche ist gebrauchsfertig aus dem Karton, braucht keine Verdünnung und kostet pro Wäsche etwa einen Euro. Der 5-Liter-Kanister ist die wirtschaftliche Variante für alle, die alle ein bis zwei Wochen waschen — bei Verdünnung 1:3 entstehen aus 5 Litern Konzentrat rund 20 Liter Gebrauchslösung, das reicht für rund fünfzig Wäschen. Werkstätten und Sammler füllen mit dem Kanister ihre eigenen leeren Sprühflaschen nach, das ist die ökonomisch sauberste Lösung. Ein Blick in unsere Motorradpflege-Kategorie zeigt die ergänzenden Produkte für Kettenreinigung, Versiegelung und Endpflege.



