Anbieter: TUGA Chemie
Kunststoff-Teufel® Innenraumreiniger
Beschreibung
Innenraum komplett reinigen mit dem Kunststoff-Teufel von TUGA Chemie
Der Kunststoff-Teufel ist ein alkalischer Intensiv-Innenraumreiniger auf Tensidbasis. Er löst Nikotinfilm, Fingerabdrücke, Hautfett, Kaffeerückstände, Kosmetik, Haargel-Spritzer und die fettige Staubschicht, die sich im Laufe der Jahre auf Armaturentafel, Türverkleidung, Mittelkonsole und Lenkrad ablegt. Für uns bei Detailing1 ist er der Reiniger, der ins Auto kommt, wenn Seife und Mikrofaser nicht mehr reichen. Wer einmal einen fünf Jahre alten Leasingrückläufer damit aufbereitet hat, versteht warum er im Innenraum-Kit nicht fehlen darf.
Innenraum-Kunststoffe sehen nicht deshalb schlecht aus weil der Kunststoff altert. Sie sehen schlecht aus weil Hautfett, Staub und UV-Stabilisatoren eine haftende Schicht bilden. Die muss runter, bevor irgendeine Pflege sinnvoll wird.
- Tensidgeladen und schaumstabil. Hebt die Schmutzschicht flächig von der Oberfläche, damit du sie mit einem Tuch oder Pinsel aufnehmen kannst.
- Universell im Interieur. Kunststoff, Leder, Alcantara, Textil, Himmel, Teppich, Gurte. Überall dort einsetzbar wo Seifenwasser zu schwach wäre.
- 1:5 bis 1:20 verdünnbar. Unverdünnt für hartnäckige Fälle, verdünnt für Leder und Alcantara. Ein Liter ergibt bis zu 20 Liter Arbeitslösung.
Die Formel kombiniert anionische und nichtionische Tenside mit einem schwach alkalischen Builder im Bereich pH 10. Tenside setzen die Grenzflächenspannung zwischen Wasser und Hautfett herab, wodurch die fettige Haftschicht in Mikro-Emulsionen zerfällt. Der Builder bindet gleichzeitig Wasserhärte und verhindert, dass Calciumseifen zurückbleiben. Genau dieses Zusammenspiel ist der Grund, warum die Oberfläche nach der Behandlung matt und trocken aussieht statt klebrig oder speckig. Der Schmutz ist weg, und der Kunststoff kann Pflegeprodukte wie einen Kunststoffpfleger wieder annehmen.
Ein häufiger Irrtum: "Cockpit-Sprays" aus dem Supermarkt sind keine Reiniger, sondern Glanz-Dressings auf Silikonbasis. Sie legen einen fettigen Film über den vorhandenen Schmutz, und in der Sommersonne dampft dieser Film an die Windschutzscheibe und hinterlässt dort einen milchigen Schleier. Der Kunststoff-Teufel arbeitet in die andere Richtung: Er entfernt das, was die Silikonsprays nur kaschieren. Das ist der grundlegende Unterschied zwischen Reinigung und Pflege, und wer ihn verstanden hat, löst im Innenraum deutlich mehr Probleme dauerhaft.
Was viele unterschätzen: Die sichtbare "Vergrauung" alter Armaturen ist fast nie Materialermüdung. Sie ist eine Mischung aus oxidiertem Hautfett, abgelagerten Weichmachern und feinem Faserstaub aus Kleidung und Textilsitzen. Nach einer gründlichen Kunststoff-Teufel-Behandlung wirkt das Armaturenbrett oft um mehrere Jahre jünger, ohne dass ein einziger Tropfen Dressing im Spiel war. Das ist der ehrlichste Wirkungsnachweis den ein Innenraumreiniger liefern kann.
Praxistipp von Detailing1: Arbeite bei Kunststoff immer in Abschnitten von maximal 30 mal 30 Zentimetern. Der Reiniger soll wirken, aber nicht antrocknen. Sprühe auf den Pinsel oder auf ein Mikrofasertuch, nicht direkt auf das Armaturenbrett. Direktes Einsprühen treibt die Flüssigkeit in Spalten, Lüftungsschlitze und hinter das Kombiinstrument, wo sie weder herauskommt noch erwünscht ist. Arbeite mit einem sauberen Detailing-Pinsel in die Naht, wisch mit einem zweiten frischen Mikrofasertuch nach und dreh das Tuch nach jedem Abschnitt um.
Einsprühen, einwirken, sauber nachwischen.
Die Reihenfolge ist simpel und trotzdem machen viele denselben Fehler. Vorher trockenen Staub mit einer weichen Bürste oder einem Druckluftpinsel abnehmen. Lose Körner, Sandreste, Haare gehören nicht in deinen Putzschwamm, weil sie beim Wischen Kratzer hinterlassen. Kunststoff-Teufel auf das Mikrofasertuch oder den Detailing-Pinsel sprühen, nie direkt auf die Oberfläche. Mit kreisenden Bewegungen einarbeiten, insbesondere in strukturierten Bereichen wie genarbtem ABS-Kunststoff, wo sich Fett besonders lange hält. Einwirkzeit 30 bis 60 Sekunden, bei starker Verschmutzung bis zu drei Minuten. Danach mit einem zweiten, leicht mit klarem Wasser angefeuchteten Mikrofasertuch nachwischen. Das zweite Tuch ist wichtig: Es holt den gelösten Schmutz samt Reinigerresten aus der Oberfläche. Zum Schluss mit einem trockenen Tuch polieren.
Bei Leder und Alcantara gilt: Verdünne den Kunststoff-Teufel 1:10 bis 1:20 mit destilliertem oder Leitungswasser. Unverdünnt ist er für diese Oberflächen zu aggressiv und kann die Fettschicht des Narbenleders angreifen. Auf Textilsitzen und Fußmatten kannst du ihn 1:5 verdünnen und mit einer Polsterbürste einarbeiten, dann mit einem Nasssauger oder einem feuchten Mikrofasertuch nachnehmen. Für die Bedienoberflächen des Infotainment-Systems, hochglänzende Klavierlack-Blenden und Displays den Reiniger stark verdünnt und sehr sparsam einsetzen. Diese Oberflächen sind empfindlich gegen jede Art von Alkali, und die Kratzer die durch zu intensives Wischen entstehen bekommst du nicht mehr heraus.
Nicht auf heiß. Nicht auf Displays. Nicht pur auf Leder.
Der Kunststoff-Teufel ist für die Reinigung entwickelt, nicht für die Pflege. Er hinterlässt keinen Schutzfilm, kein Dressing und keinen Glanz. Nach der Reinigung ist die Oberfläche matt und nüchtern. Genau das ist gewünscht, denn jetzt lässt sich ein Kunststoffpfleger oder eine Lederpflege zielgerichtet auftragen und zieht ein, ohne dass er sich mit altem Schmutz mischt. Wer direkt nach der Reinigung wieder glänzende Flächen sehen will, ist hier falsch. Wer eine saubere Basis will, bevor er pflegt, ist richtig. Der Reiniger ist weiterhin nicht für heiße Oberflächen gedacht. Schwarze Armaturen nach einer Stunde in der Sonne erreichen leicht 60 Grad. Trägst du dort einen Tensidreiniger auf, trocknet er in Sekunden und hinterlässt Schlieren und Kalkflecken. Immer im Schatten oder in der Halle arbeiten. Ein weiterer Hinweis: Unverdünnter Kunststoff-Teufel ist nicht geeignet für unbeschichtete Holz-Applikationen im Cockpit, für mattes Klavierlack-Finish und für Plexiglas-Abdeckungen alter Kombiinstrumente. Immer zuerst an verdeckter Stelle testen.
Bei Taxis, Fahrschulwagen und Firmenflotten mit Raucher-Vergangenheit empfehlen wir den Reiniger unverdünnt oder nur leicht verdünnt (1:2) einzusetzen. Nikotinfilm ist eine klebrige Harzschicht, die tief in die Poren des Kunststoffs eindringt und gewöhnliche Seifenreiniger einfach abperlt. Der alkalische Builder des Kunststoff-Teufel verseift den Harzanteil und macht ihn wasserlöslich. Bei stark vernikotinisierten Fahrzeugen sind zwei bis drei Durchgänge nötig, bis das Tuch beim Nachwischen sauber bleibt. Zwischen den Durchgängen zehn Minuten warten und lüften, weil der gelöste Nikotingeruch an die Raumluft abgegeben wird. Nach der Behandlung ist die Geruchsbelastung nicht weg, aber deutlich reduziert. Für den vollständigen Geruchsneutralisationsprozess kommt danach ein Ozongerät oder ein enzymbasierter Geruchsentferner zum Einsatz. Der Kunststoff-Teufel liefert die chemische Grundreinigung, die jeder weiteren Behandlung vorausgehen muss.
Eine Kombination die wir in der Aufbereitung immer fahren: Kunststoff-Teufel zuerst über das gesamte Cockpit, danach trocknen lassen, und dann eine Innenraum-Pflege auf die gereinigte Fläche. Ohne vorherige Reinigung läuft jeder Kunststoffpfleger auf einer Fettschicht auf und legt sich als klebrige, staubanziehende Schicht über den alten Dreck. Nach der Reinigung ist die Pflege dann das, was sie sein soll: eine dünne, unsichtbare Schutzschicht gegen UV und neue Verschmutzungen.
Der Reiniger für Armaturen, Türverkleidung und Dachhimmel
Im Sortiment von TUGA Chemie ist der Kunststoff-Teufel der Innenraum-Allrounder. Er ergänzt den Scheibenreiniger Tugalin für die Glasflächen und den Bereich Innenraumpflege für das Finish nach der Reinigung. Im klassischen Aufbereitungs-Workflow kommt er nach dem Absaugen und vor dem Polieren der Glasflächen, damit du die Kunststoffoberflächen sauber hast bevor du mit dem frischen Tuch weiterarbeitest. Wer seinen Dienstwagen einmal im Quartal komplett durchgeht, erlebt nach der ersten Behandlung den größten Sprung: Lenkrad, Schaltknauf und die Bereiche um den Türgriff lösen sich sichtbar von der graubraunen Patina.
Den Kunststoff-Teufel gibt es als 1-Liter-Sprühflasche mit dem roten Zerstäuber für die punktuelle Anwendung und als 5-Liter-Kanister für den Aufbereitungsbetrieb oder für alle, die regelmäßig mehrere Fahrzeuge reinigen. Ein Liter reicht bei Verdünnung 1:10 für rund zwanzig komplette Innenraumreinigungen. Nach Anbruch ist der Reiniger mindestens 24 Monate stabil, kühl gelagert auch deutlich länger. Schutzhandschuhe sind bei Direktkontakt zu empfehlen, der Reiniger ist schwach alkalisch und kann bei längerem Hautkontakt entfetten. Bei Spritzern ins Auge mit klarem Wasser ausspülen und einen Arzt aufsuchen. Ein kurzer Hinweis zur Lagerung: Nicht unter fünf Grad und nicht über dreißig Grad lagern, damit die Tenside stabil bleiben und sich nicht von der Wasserphase trennen. Bei Entmischung reicht meist kurzes Schütteln, aber gleichbleibende Lagertemperatur verlängert die Haltbarkeit spürbar.



